Versicherungen am Ferienort

Warum braucht man eine extra Versicherung, wenn man einen Leihwagen im Ausland mietet? Grundsätzlich ist eine zusätzliche Versicherung nicht vorgeschrieben, aber es ist oft sehr sinnvoll, darauf zu bestehen. Reist man in das europäische Ausland, sind die Versicherungen oft nicht staatlich geregelt. Leihwagenhändler unterliegen deshalb keinen starken Kontrollen wie hier. Selbst wenn sie versichert sind, liegen die Grenzen oft sehr niedrig und bei einem Totalschaden oder bei Verletzungen sind diese nicht ausreichend. Schliesst man bei seiner eigenen Versicherung eine so genannte “Mallorca-Police” ab, bezahlt man circa 20-30 Euro, aber ist hier für alle Eventualitäten abgesichert.

 

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

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Sachschaden und Verletzungen – was nun?

Auch sollte man wissen, dass die Fahrer in manchen Ländern oft unversichert oder unterversichert sind. Wird man in einen Unfall verwickelt, den man selbst nicht verschuldet hat, kann es daher durchaus möglich sein, dass man trotzdem erst mal für den Schaden aufkommen muss. Es reicht auch nicht, sich einfach das Kennzeichen des Fahrers aufzuschreiben. Egal wie klein oder wie gross der Unfall ist, die Polizei sollte gerufen werden, um den Unfall zu dokumentieren. Reicht man den Schaden bei der Versicherung zu Hause ein, müssen Unfallberichte eingereicht und ausgefüllt werden. Mit dem richtigen Versicherungsschutz ist der Unfall sicherlich auch noch ärgerlich, aber weit weniger stressig. Ganz besonders dann, wenn man noch weitere Kosten wie zum Beispiel zusätzliche Hotelgebühren, Abschleppgebühren und dergleichen hat. Bei Verletzungen durch den Unfall mag es unter Umständen dann auch noch nötig sein, zu einem früheren Termin wieder nach Hause zu fliegen oder liegend zu fliegen. Dies wird ebenfalls von der Versicherung übernommen.