Unterwegs mit Oma in St. Moritz

Letztens war ich mit meiner Oma im Engadin. Sie hat die Reise von unserer kompletten Familie zu ihrem Geburtstag bekommen und hat sich sehr darüber gefreut. Damit sie jemanden hat, der mit ihr fährt, war ich mit dabei. Auch ein wenig, um aufzupassen, damit nichts passiert. Da sie mich gerne mag, kamen wir auch die ganze Zeit gut aus. Meine Oma hat sich vor Ort sehr gefreut und schaute gleich am ersten Tag einmal, was sie die Woche über gern machen wollte. Es lagen Flyer im Hotel aus und so holte sie von jedem einen nach oben, um sie alle durchzuschauen. Schon eine halbe Stunde später hatten wir so ziemlich alle Tage durchgeplant und das obwohl wir eine Woche hier waren. Meine Oma wollte gern in einem schicken Restaurant essen gehen und in den Spa von unseren Hotel – das hatten wir auch noch als Überraschung geplant. Von einer Kutschfahrt war sie auch sehr angetan und so klärte ich mit meinen Eltern ab, ob die Kutschfahrt noch in unsere Budget sein würde. Und sie war es natürlich. Das erzählte ich aber meiner Oma nicht und so war es doch eine weitere, große Überraschung für sie. Morgens erzählte ich ihr nicht, wo wir am Nachmittag hingehen würden und so war sie doch sehr gespannt darauf.

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Foto: Hansjörg Schulthess / pixelio.de

Als wir dann aber auf den Pferde- Hof einbogen, hat sie es geahnt und sich schon sehr gefreut. Es war echt niedlich, sie so glücklich zu sehen. Beim Einsteigen halt uns der Kutscher. Wir bekamen noch eine dicke Decke um die Beine gelegt, damit uns nicht kalt werden würde und schon ging es los.