St. Moritz vs. Pontresina

Hotels im Engadin gibt es viele, aber da es unsere erste Reise ins Engadin werden sollte, wollten wir ein ganz besonderes Hotel haben. Wir schwelgen normalerweise nicht im Luxus und so haben wir uns nun endlich auch einmal diesen langersehnten Luxus gegönnt und uns das Wochenende einiges kosten lassen. Ich hielt es für eine gute Idee, einmal so richtig guten Urlaub in einem sehr schönen Hotel zu machen und als ich den Vorschlag brachte, war mein Freund sofort begeistert. Als Unterkunft suchten wir uns das Grand Hotel Kronenhof aus, weil es uns einfach am besten gefallen hat und sehr zentral in Pontresina liegt. Natürlich wären wir auch gerne nach St. Moritz gegangen, aber das war uns alles noch viel zu teuer und irgendwie wollten wir lieber gemütlich in einem Nachbarort unterkommen, als komplett im Trubel zu versinken. Ich habe mir nämlich gedacht, dass St. Moritz unheimlich laut sein muss mit all seinen Partys und den Touristen, die immer vor Ort sind. Zudem war noch Ski- Saison und so hört man sicherlich öfter den Krankenwagen fahren und darauf hatten wir einfach keine Lust.

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Foto: Unsplash / pixabay

Pontresina hingegen war ein kleiner, ruhiger Ort, der sehr gemütlich war und genauso, wie wir ihn uns vorgestellt haben. Ich war total begeistert. Ich mag kleine Orte auch viel lieber, weil man sich dort besser zurechtfindet und nach zwei Tagen weiß, wo alles ist. Ich habe mich einmal in New York richtig verlaufen, sodass ich mit dem Taxi heimfahren musste, was sehr teuer war und habe mir seitdem geschworen, dass ich nie wieder in einen solch großen Ort fahren werde. Das ganze Engadin ist nun natürlich nicht so groß wie New York, aber trotzdem wollte ich lieber in einen kleinen Ort. Es kommt eben auch immer darauf an, was man bevorzugt und ich wollte lieber meine Ruhe haben, als im kompletten Trubel zu leben. St. Moritz haben wir uns natürlich trotzdem einen Tag angeschaut und ich muss sagen, er Ort hat mir auch gut gefallen. Pontresina fand ich aber schöner, weil mir die Häuser optisch einfach mehr gefallen haben – allen voran übrigens unser wunderschönes Hotel aus dem 19. Jahrhundert.