In Italien Auto fahren

Franzosen und Italiener haben etwas gemeinsam: Sie werden häufig als Straßenrowdys bezeichnet. In der Schweiz ahndet man dies sogar in Form einer erhöhten Prämie in der Auto Versicherung und rechtfertigt damit auch die allgemein verbreitete Sitte, dass man für diese Versicherung den Ausländern höhere Prämien berechnet. Diese Unsitte gibt es in Deutschland und in Italien nicht. In Italien muss ein Auto aber auch versichert sein, damit man es auf der öffentlichen Straße bewegen darf. Besonders Urlauber finden das Verhalten einiger Italiener auf deren heimischen Straßen doch schon sehr störend. Denn es wird gedrängelt und gehupt. Und die Urlauber fühlen sich doch recht stark bedrängt. Da heißt es einfach mit dem Strom fahren und über das Gehupe etc. hinweg sehen, auch wenn die Verhältnisse auf Italiens Straßen wirklich chaotisch sind.

Foto: Benjamin Klack  / pixelio.de
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de


Kontrollen und Strafen auf den Straßen Italiens

Auch wenn die Polizei in Italien im Allgemeinen als bestechlich gilt – ihren Job im Straßenverkehr machen die Jungs in den Uniformen doch recht gut. Sie führen nämlich in den letzten Jahren schärfere und häufigere Kontrollen durch. Und wenn einer sich an die Geschwindigkeiten nicht hält, die für Autobahnen, Landstraßen und in der Stadt bzw. dem Ort gelten, dann sind die Strafen recht hoch. Die Urlauber werden noch an Ort und Stelle zur Kasse gebeten. Doch nicht nur bei den Urlaubern sehen die Polizisten näher hin. Auch bei den eigenen Landsleuten holen sie den einen oder anderen von der Straße. Die verbesserten Kontrollen haben inzwischen zu weniger Unfalltoten in Italien geführt.