Hohe Versicherungsbeiträge auch für Senioren

Nicht nur Fahranfänger müssen hohe Autoversicherungsprämien zahlen – auch Senioren. Die Versicherungswirtschaft setzt hier seit einigen Jahren ein Zeichen in die Richtung, dass sie sich damit aber selbst absichert, weil man doch erkannt hat, dass Senioren wie auch Fahranfänger doch zu der Gruppe Fahrer gehören, die offenbar die größten und schlimmsten Schäden im Straßenverkehr anrichten. Grund dafür ist der oftmals schlechte Gesundheitszustand der älteren Fahrer. Viele setzen auch keine Brille auf und übersehen so schon mal einen Radfahrer, Fußgänger, eine rote Ampel oder fahren statt um die Kurve einfach gerade aus. Nicht selten kommt neben den unschuldigen Verkehrsteilnehmern auch der Fahrer selbst zu Schaden. Die Regierung hat bisher noch keine Schritte unternommen, dass man den älteren Fahrern wenigstens mal eine Zwangsuntersuchung beim Augenarzt aufs Auge drückt. Bei älteren Fahrern kann es auch sein, dass sie wegen einem Herzinfarkt einfach hinter dem Steuer wegklappen.

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de


Keine Bestrafung, aber gerecht

Die meisten Senioren fühlen sich durch die höheren Beiträge schon ein bisschen benachteiligt. Denn schließlich sind viele über Jahrzehnte hinweg unfallfrei gefahren. Dass sie nun wie die Fahranfänger mehr Geld für die Versicherung bezahlen sollen, sehen sie meist nicht ein. Doch stehen bleibt das Auto dann auch nicht. Denn die meisten Senioren wollen auch im Alter weiterhin aktiv bleiben und Sonntags ihre Ausflüge machen. Daran werden sie ja auch nicht gehindert. Doch die Versicherungen müssen sich eben auch absichern gegen mögliche hohe Schäden, die durch Unfälle entstehen, die Senioren zu verantworten haben. Jüngere Fahrer begrüßen das natürlich sehr.