Der Süden von Sri Lanka

Sri Lanka hat viele Gesichter. Hier macht sich der Unterschied zwischen Ost, West, Süd und Nord besonders bemerkbar. Während der Norden und der Osten kaum touristisch erschlossen sind, was mit dem mehr als 30 Jahre lang dauernden Bürgerkrieg zu tun hat, der erst 2009 endete. Der Süden von Sri Lanka war auch während dieser Zeit gut besucht, wobei sich die Zahlen der Touristen, die nach Sri Lanka kamen ab 2009 natürlich erhöht haben. Dennoch müssen die Reisenden immer noch mit einigen Einschränkung zurechtkommen. So sind Rundreisen meist nur im unteren Bereich von Sri Lanka möglich, also im Süden und im Südwesten. Denn der Norden und der Osten der Insel sind noch immer nicht ausreichend touristisch erschlossen.

Foto: mikmad  / pixelio.de
Foto: mikmad / pixelio.de


Ideale Bedingungen für Surfer und Taucher

Doch gerade der Süden der Insel bietet ideale Bedingungen für Surfer und Taucher und für Wale-Beobachtungen. Die Wellen im Süden der Insel sind nämlich längst nicht so hoch und stark wie im Norden, wo es schon mal richtig peitschen kann, was Surfen unmöglich machen würde. Ein Mekka der Touristen im Süden ist die Stadt Galle. Deren Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe und diese Stadt ist auch Ausgangspunkt für die meisten Erkundungen in die Region. Matara ist ebenfalls sehr beliebt als Urlaubs-und Ausflugsziel. Die Stadt ist immer noch eine wichtiger Handelsort für Tee und Gewürze und hat viele koloniale Bauten, die sicherlich Kulturinteressierte begeistern.Hinzu kommt, dass die Strände im Süden traumhaft sind, auch für Familien mit Kindern. Die Preise für Sri Lanka an sich sind moderat.