Im Königreich Lesotho (Südafrika)

Nach Port Richards ging es für mich nach Lesotho, das ein Königreich ist. 1868 bis 1966 wurde es Basutoland genannt. Auch heute noch ist Lesotho eine Monarchie und gehört politisch nicht zu Südafrika. Da das Königreich Lesotho relativ hoch liegt, wird es auch das Königreich im Himmel genannt. Es ist gerade einmal so groß wie Belgien und sehr, sehr grün. Man hat gar nicht das Gefühl, in Afrika zu sein, wenn man in die Höhen von Lesotho fährt. Alles ist unheimlich grün, dick bewachsen und wirklich schön. Die Landschaft ist geprägt durch Tafelberge und Flusstäler. Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Die östlichen Hochflächen und Berge bestehen aus Basalt, der durch vulkanische Eruptionen entstanden ist. 170 bis 150 Millionen Jahre sind die Berge alt und schon früh haben sich hier Menschen angesammelt. Die Highlands sind durch zahlreiche Berge und Bergketten geprägt und zwischendurch gibt es tiefe Flusstäler. Hier Wandern zu gehen war mein Traum und so habe ich mich einer Wandergruppe angeschlossen. Wir wanderten am tiefsten Zufluss entlang, dem Oranje, der auch der tiefste Punkt des Landes ist. Hier entspringen auch die Flüsse Caledon und Oranje, die wichtig für ganz Südafrika sind. Es gibt zahlreiche Wasserfälle. So auch den Maletsunyane- Wasserfall beim Ort Semonkong, der mit 192 Metern der höchste ununterbrochene Wasserfall in Südafrika ist.

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Foto: skeeze / pixabay

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Einmal quer durch Südafrika

Ich war gerade mittendrin in meinen Südafrika Reisen, die mir wirklich viel Spaß gemacht haben. Gelandet bin ich in Johannesburg, wo ich auch zwei Tage verbracht habe, um meinen Jetlag loszuwerden, meinen Jeep abzuholen und mir die Stadt anzuschauen. Johannesburg ist wirklich eine hübsche Stadt. Sie hat nicht nur viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, man kann auch viel erleben. Ich bin gern auf Action aus und es macht mir auch nichts aus, als Frau alleine zu verreisen. Wenn man sein Glück nicht in die Hand nimmt, kann man auch vom Leben nichts erwarten und so fahre ich meist ein bis zwei Mal im Jahr in den Urlaub und lass es so richtig krachen. Manchmal begleitet mich jemand, aber meist bin ich allein unterwegs, was ich dann auch viel mehr genießen kann. In Johannesburg habe ich mir die einzelnen Stadtteile angeschaut und festgestellt, wie groß die Stadt doch ist. Es gib fast 1 Million Einwohner, was für afrikanische Verhältnisse recht groß ist.

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Foto: viechfisch / pixabay

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